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Kenia (swahili, engl.: Kenya) ist ein Staat im Osten
Afrikas. Er grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia,
Tansania, Uganda und den Indischen Ozean.
Nationalfeiertag ist der 12. Dezember.
Der Staat gliedert sich in die sieben Provinzen: Central,
Coast, Eastern, North-Eastern, Nyanza, Rift Valley und
Western sowie den Hauptstadtdistrikt.
Geographie
Kenia liegt bei 1° 00' Nord und 38° 00' Ost. |
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Zentral-Kenia
wird vom Rift Valley durchzogen. Die höchste Erhebung
befindet sich mit 5.199 m im Mount Kenya-Massiv, der tiefste
Punkt liegt bei 0 m an der 480 km langen Küste des Indischen
Ozeans; dort sind teilweise Korallenbänke vorgelagert. Die
längsten Flüsse des Landes sind: Tana, Athi und Kerio.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Nairobi
2.750.561 Einwohner, Mombasa 799.727 Einwohner, Nakuru
259.934 Einwohner, Eldoret 218.472 Einwohner und Kisumu
216.479 Einwohner. |
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Bevölkerung
Kenia wird von verschiedenen Bantuvölkern (Kikuyu, Luhya,
Kamba, Kisii) sowie einigen nilotischen und
hamito-nilotischen (Kalenjin, Luo, Massai) Völkern bewohnt.
Daneben gibt es noch kleinere ethnische Gruppen wie die
el-Molo, Njemps und Rendille.
An der Küste gibt es wegen der Kontakte über See arabische,
indische bis hin zu chinesischen Gruppen und Einmischungen.
Aus der jüngeren Geschichte (Kolonialzeit) sind natürlich
auch Europäer vorwiegend englischer Herkunft zu finden.
Sprachen und Dialekte
Die wichtigsten Sprachen von insgesamt 42 Volksguppen:
Kikuyu Sprache der größten Volksgruppe, um Nairobi
Luo wird am Viktoriasee um Kisumu gesprochen
Luhya Sprache verschiedener Völker im Westen um Kakamega
(Provinzhauptstadt)
Swahili, an der Küste um Mombasa und lingua franca
Ostafrikas, 1. Amtssprache des Landes
Englisch, 2. Amtssprache und weitverbreitet
Die Sprache der Maas(s)ai und verwandter Völker wie die
Samburu ist das Maa. |
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Politik
Am 27. Dezember 2002 gewinnt Oppositionsführer Mwai Kibaki
die Präsidentschaftswahlen. Die von Kibaki angeführte
Regenbogen-Koalition (NARC) erhält bei den gleichzeitig
durchgeführten Parlamentswahlen ebenfalls die absolute
Mehrheit (122 von 210 Mandaten).
Frühere Präsidenten waren Jomo Kenyatta (1964-1978) und
Daniel arap Moi (1978-2002).
Bildung
2003 löste die Regierung Kibaki ihr Wahlversprechen ein und
schaffte das Schulgeld für die “Primary Schools” ab. Damit
ermöglichte sie zum ersten Mal den Zugang zur Bildung für
Kinder aus ärmeren Familien. Jedoch blieben Investitionen im
Bildungssektor aus, und das Schulsystem ist kaum im Stande,
der steigenden Anzahl von Schülern gerecht zu werden.
Das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist auf 1:100 gefallen, ein
qualitativ guter Unterricht daher kaum möglich. Zudem nimmt
die Zahl der Lehrer kontinuierlich ab. Allein durch die
Immunschwächeerkrankung (AIDS) scheiden jede Woche fünf
Lehrer aus dem Schuldienst aus.
Weiterführende Schulen, sowie Universitäten sind
kostenpflichtig und daher für große Teile der Bevölkerung
unzugänglich. Auch an den Universitäten fehlt es an nötigen
Geldern, daher sind Streiks der Dozenten oder Studenten
häufig.
Wirtschaft
Kaffee- und Tee-Export, Industrie (Maschinen- und
Fahrzeugbau, Textil und Bekleidung, Ernährung und
Genussmittel), Tourismus (Nationalparks und Wildreservate)
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