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Die Republik Sambia (Republic of Zambia) ist ein Staat im
südlichen Afrika. Sie grenzt an Angola, die Demokratische
Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe,
Botswana und Namibia.
Geographie
Der größte Teil Sambias besteht aus relativ wenig
reliefierten Hochebenen zwischen 1.000 und 1.400 m über NN.
Im östlichen Landesteil werden im Muchingagebirge Höhen bis
zu 2.000 m über NN erreicht. |
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Trotz
der relativen Nähe zum Äquator sind die Temperaturen wegen
der Höhenlage relativ niedrig (Kalttropen), nur im Norden
sind sie warmtropisch; die Regenzeit beginnt im Oktober und
endet im April.
Die vorherrschende Vegetation in weiten Teilen des Landes
sind Savannen.
Der Sambesi entspringt in Nordsambia und bildet Sambias
Südgrenze zu Namibia, Botswana und Simbabwe (Viktoriafälle),
wobei er auch den aufgestauten Karibasee durchfließt.
Bevölkerung
In Sambia werden zahlreiche Sprachen gesprochen,
Verkehrssprachen sind Englisch und (vor allem im Norden,
Osten und in der Landesmitte) Bemba. |
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Politik
Nach der Verfassung von 1991 ist Sambia eine präsidiale
Republik im Commonwealth. An der Spitze der Exekutive steht
der für fünf Jahre gewählte Staatspräsident, der zugleich
Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Eine einmalige
Wiederwahl ist möglich. Der Präsident ernennt den
Ministerpräsidenten. Das Parlament setzt sich aus 150
gewählten Mitgliedern zusammen. Stärkste Partei ist das
Movement for Multi-Party Democracy, die Partei des
Präsidenten. Die Länge der Legislaturperiode beträgt 5
Jahre. 27 Vertreter ethnischer Gruppen bilden das House of
Chiefs. Das Rechtswesen orientiert sich am britischen Recht
sowie (meist familienrechtlich) an Stammesrecht. |
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Wirtschaft
Landwirtschaft und zumal Kupfer- und Kobaltbergbau und
-verhüttung im Copperbelt, einem Bergwerksdistrikt im
Norden, mit großen Städten wie Kitwe, Ndola, Mufulira usw.
In Kabwe (im zentralen Sambia) auch Zinn- und Bleibergbau.
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