HotelbewertungenUrlaubsfotos | Thailand Hotels

 

Der Reiseführer Startseite

Der Reiseführer für Afrika und Maghreb Der Reiseführer für Asien un den nahen Osten Der Reiseführer für Australien und Ozeanien Der Reiseführer für Europa Der Reiseführer für Mittelamerika und Karibik Der Reiseführer für Nordamerika Der Reiseführer für Südamerika Der Reiseführer für die ganze Welt  
 
Arabien
Brunei
China & Tibet
Indien
Indonesien mit Bali
Iran
Israel
Japan
Kambodscha
Korea
Laos
Malaysia
Malediven
Myanmar (Burma)
Nepal & Himalaya
Pakistan
Philippinen
Singapur
Sri Lanka
Thailand
Türkei
Vietnam
Asienweit

 

China

Die Volksrepublik China [ˈçiːna] (vereinfacht 中华人民共和国, traditionell 中華人民共和國, Pinyin Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó anhören (?)) ist der flächengrößte Staat in Ostasien. Das bevölkerungsreichste Land der Erde hat mit seinen 1,3 Milliarden Bürgern mehr Einwohner als die Europäische Union und Afrika zusammen.

Seit ihrer Gründung 1949 wird sie von der Kommunistischen Partei Chinas regiert.

China 
 

 

Die Bezeichnungen China und Sino- stammen wahrscheinlich von dem chinesischen Wort 秦 (Pinyin: Qín) der Qin-Dynastie. Über mehrere Stationen und Sprachen erreichte das Wort auf der Seidenstraße Europa.
Die Volksrepublik China umfasst beinahe das gesamte kulturelle und geographische Gebiet in Asien, das als China bekannt ist, mit Ausnahme von Taiwan und einigen kleinen Inseln vor der Küste Fujians. Der politische Status Taiwans ist nach wie vor umstritten; die Insel wird von der Republik China (auch als National-China bezeichnet) regiert. Die Begriffe Festlandschina und Rotchina werden in diesem Zusammenhang häufig verwendet und bezeichnen die VR China mit Ausnahme der beiden Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao.

Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten: Afghanistan, Bhutan, Indien, Kasachstan, Nordkorea, Kirgisien, Laos, Mongolei, Myanmar, Nepal, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Vietnam.

Sie ist mit fast 10 Millionen Quadratkilometern etwa so groß wie die USA oder ganz Europa bis zum Ural. Dies bedeutet, dass sich die physische Oberfläche, die klimatischen Bedingungen und damit die Voraussetzungen für menschliches Leben zwischen den einzelnen Regionen des Landes sehr stark unterscheiden. Das Territorium Chinas, im weiteren als Synonym zur Volksrepublik China genutzt, ist nicht nur durch menschlich geschaffene Grenzen, sondern auch durch natürliche Grenzen von dem seiner Nachbarn getrennt: im Osten und Südosten durch Meere (Gelbes Meer, Ostchinesisches Meer und Südchinesisches Meer), im Süden, Südwesten, Westen und Nordwesten durch hohe Bergmassive, im Norden durch Steppen und Wüsten und im Nordosten durch Flüsse (Amur und Ussuri).

Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.000 km. Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Jangtse (Pinyin: Changjiang), der höchste Berg der Mount Everest mit 8.848 m und der größte See der Qinghai-See mit ca. 5.000 km².

Das Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen:

China Landkarte 

Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. Dort befinden sich auch die Deltas der größten Flüsse des Landes. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Dieses gesamte Gebiet hat eine Höhe von unter 500 Metern über dem Meeresspiegel.
Westlich an die Ebenen schließen sich Bergland und Hochebenen und -Becken an, wie etwa die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1000 bis 2000 Meter.
Westchina ist geprägt von Hochebenen und Hochgebirgen wie dem Himalaya, Tianshan, Pamir oder der tibetischen Hochebene. Die durchschnittliche Höhe der ganzen Region beträgt 4000 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch die trockenste Region des Landes mit den Wüsten Taklamakan und Gobi.

Wichtigste Flüsse sind der Jangtse (auch Changjiang = langer Fluss) und der Gelbe Fluss (Huáng Hé), daneben Mekong, Perlfluss, Brahmaputra und Amur. Aufgrund der geographischen Situation Chinas fließen fast alle diese Flüsse von Westen nach Osten, d.h. aus den Regionen mit wenig Niederschlag und hohen Lagen in die Regionen mit viel Niederschlag und niedrigen Lagen.

Die Hauptstadt Chinas ist Peking. Shanghai, Guangzhou, Wuhan, Harbin, Nanjing, Xi'an, Chengdu, Tianjin, Chongqing und Shenzhen sind weitere wichtige Städte.
Die Fläche Chinas besteht zu 1,5 Prozent aus Städten, 2 Prozent aus Feuchtgebieten, 6,5 Prozent aus Ödland, 9 Prozent aus Wald, 21 Prozent aus Wüste, 24 Prozent aus Grasland und zu 36 Prozent aus Ackerland.
Das Klima ist so vielfältig wie die Geographie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch und Tibet hat ein Hochgebirgsklima.


Naturkatastrophen
Besonders der Osten Chinas, aber auch die südlichen Provinzen und der Himalaya sind häufig von Erdbeben betroffen. Durch Bodenerosion entsteht die Gefahr von Erdrutschen. An den Flüssen Jangtse und Huang He kommt es häufig zu Überschwemmungen. Der Bau des Drei-Schluchten-Damms bringt völlig neue Gefahren für die Umwelt mit sich, weitreichende Veränderungen der Landschaft und Vernichtung von natürlichen Lebensräumen durch Überflutung, wird aber auch die Überflutungen flussabwärts stark einschränken können.

Bevölkerung
China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und viele seiner Regionen gehören zu den am dichtesten besiedelten der Welt. In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte. Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege, die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen.

Völker
91,59 Prozent der Bevölkerung Chinas sind Han-Chinesen und obwohl die 55 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten gegenüber der Han-Mehrheit einige Vorrechte haben, wird der Regierung der Volksrepublik China vielerseits vorgeworfen, besonders die muslimischen Minderheiten zu unterdrücken. Einer der Brennpunkte ist Xinjiang, welches die Heimat der muslimischen Uiguren ist. Bereits seit der Eroberung durch das kaiserliche China gibt es eine starke chinesische Einwanderung nach Xinjiang, um einerseits die übervölkerten ostchinesischen Gebiete zu entlasten und andererseits die Bodenschätze Xinjiangs zu erschließen. Auch das Atomtestgelände des chinesischen Militärs befindet sich in der dünn besiedelten Region, wodurch es bei der einheimischen Bevölkerung zu Strahlenschäden kam.

Bevölkerungsdichte
Die Volksrepublik China weist eine Bevölkerungsdichte von etwa 135 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Dass diese Zahl nicht sehr groß ist, liegt vor allem daran, dass etwa Westchina eine sehr niedrige Bevölkerung auf großem Territorium aufweist; dieses Territorium kann aber aufgrund des Klimas auch nicht sehr viele Menschen aufnehmen. In Tibet, dem am dünnsten besiedelten Teil des Landes, leben auf einem Quadratkilometer durchschnittlich nur zwei Menschen.

Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Etwa 115 Millionen Menschen, also fast 10 % der chinesischen Bevölkerung, konzentrieren sich auf einer Fläche von nur 50.000 km². Etwa die Hälfte der Bevölkerung lebt auf 10 % der Fläche, was einer Bevölkerungsdichte von 740 Personen pro Quadratkilometer entspricht; und 90 % der Bevölkerung leben auf einem Drittel des Staatsterritoriums, was bedeutet, dass 90 % der Bevölkerung in Gebieten leben, die mit durchschnittlich 350 Einw./km² so dicht bevölkert sind wie Europas dichtestbesiedelte Länder.

Religion
Die Volksrepublik ist nach wie vor ein offiziell atheistischer Staat. Nach mehr als einem halben Jahrhundert sozialistischer Herrschaft bekennt sich die überwältigende Mehrheit der Chinesen zu keiner Konfession. Es gibt keine offiziellen Statistiken über Religionszugehörigkeit. In Zahlen gegossene Aussagen über die Verbreitung einzelner Religionen sind allesamt problematisch. Dies liegt unter anderem daran, dass es im asiatischen Kulturkreis normal ist, sich zu mehr als einer Religion zu bekennen.

Traditionelle Religionen sind Buddhismus, Daoismus, Islam, Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei), daneben ist alter chinesischer Volks- und Aberglauben sehr einflussreich. Der Konfuzianismus, der eigentlich eher eine Sozialethik denn Religion ist, beeinflusst bis heute die moralischen Verhaltensweisen der Chinesen, obwohl er speziell unter Mao Zedong bekämpft wurde.

Laut Umfragen bekennen sich 20% der Bevölkerung zum Konfuzianismus, 20% zum Taoismus, 18% zum Buddhismus, 4% sind Moslems, 2% Christen, 2% Volksglauben und 4% andere Religionen(Hinduismus etw.). 4% geben an aus politischen Gründen ihre Religion zu verleugnen. 26% bekennen sich als Atheist, Agnostiker u.a..

Der Glaubensausübung sind nach wie vor strenge Grenzen gesetzt, auch wenn die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren. Die Toleranz der Behörden ist andererseits auch stark abhängig von der generellen politischen Lage. So erfahren Tempel und Klöster seit einiger Zeit wieder starken Zulauf, was vor allem mit der größer gewordenen sozialen Unsicherheit seit den Reformen in Zusammenhang steht. Im gleichen Kontext sind zahlreiche neue religiöse Bewegungen zu sehen, die seit den späten 1980er Jahren entstanden sind und die von den Behörden zunächst ignoriert wurden. Die bekannteste dieser Bewegungen ist Falun Gong.

Speziell dem Christentum steht die chinesische Regierung skeptisch gegenüber, was nicht zuletzt historische Ursachen hat. Nur die sich dem Staat unterordnenden "patriotischen" Kirchen, etwa die Chinesische Katholisch Patriotische Vereinigung, sind erlaubt. Diese erkennen als oberste Instanz nicht den Papst, sondern die Kommunistische Partei an. Für Aufsehen erregte die Verhaftung von Cai Zhuohua. Weitere Spannungsfelder ergeben sich mit der muslimischen Minderheit, die vor allem in Nordwestchina lebt, sowie mit der lamaistischen Strömung des Buddhismus, vor allem in Tibet.

  Text und Bilder dieser Seite basieren auf diesen Artikel von Wikipedia und der dort angeführten Autoren. Text unterliegt der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

 
Gebrauchs - anweisung für China
Geo Special - China
Chinas Osten  Beijing und Shanghai
KulturSchock China
Travel Handbücher China
Kunst -  Reiseführer Tibet
China entdecken
Reiseführer China
Reiseführer China
Reisegast in China
Tibet
Kunst Reiseführer China
National Geographic Traveler
China mit Flipmap
Polyglott Apa Guide - China
Die Seidenstraße
Richtig Reisen China
Travel Handbücher China - Der Osten
China-Manual
 
Impresssum "Der Reiseführer" Kontakt  "Der Reiseführer"