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Polyglott Apa Guide - Japan - Sonderausgabe |
Gute
Einführung, dann lässt es nach
An sich ist der Apa-Guide nicht schlecht, aber nur bedingt
zum befriedigenden Reisen geeignet.
Positiv sind:
1. Die Bilder:
Wirklich schöne Bilder und auch recht viele, die einem
wirklich Lust auf Japan machen. So bekommt man schon mal
einen guten Eindruck von dem, was einen so erwartet.
2. Die Einführung
Der einleitende Teil über Geschichte, Religion, Mentalität,
Kunst, Handwerk, Theater, Musik, Film, Sport, Architektur
und Essen ist sehr ausführlich. |
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Der
geschichtliche Teil aber meines Erachtens zu lang und für
Japan-Neulinge nicht immer ganz nachvollziehbar. Der
Essens-Teil dagegen entschieden zu kurz, da hätte noch viel
mehr gesagt werden können, denn das ist im Gegensatz zu
Themen wie "japanischer Film" oder der genauen Beschreibung
der religiösen Philosophie wirklich wichtig für den
Japan-Reisenden.Alles andere ist ganz gut gemacht.
3. Große Städte
Wer nach Tokio, Kyoto oder Osaka will, findet hier einiges
an Tipps und Zielen. Es gibt Stadtpläne und die
Beschreibungen sind nach Ortsteilen sortiert, so dass man
nicht erst in irgendwelchen anderen Rubriken nach dem
Restaurant in der Nähe des Tempels XY oder das nächste Hotel
suchen muss. Das bedeutet aber auch, dass
Sehenswürdigkeiten, Lokale, Hotels und sonstige Tipps
ungeordnet aufeinander folgen. Für den Schlenderer und
Gucker also sehr praktisch, für den systematisch Suchenden
eher lästig. |
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Jetzt zu dem Rest:
Insider-Tipps:
Gibt es eher wenig. Da das Buch auch auf knapp 400 Seiten
ganz Japan mit allem Drum und dran erklären muss und der
Übersichtlichkeit wegen mit Platz recht freizügig umgeht,
auch kein Wunder. Wer also eher das etwas andere Japan
kennen lernen will, sollte lieber Lonely Planet o.ä. wählen.
Sprache:
Der Sprachteil ist sehr kurz und und kann für
Sprachunkundige durchaus zu Verständigungsschwierigkeiten
führen, wenn man die Wörter so ausspricht, wie sie dort in
romanischer Schrift umschrieben sind. Und auch mit der
außerdem angegebenen japanischen Schreibweise muss man das
Glück haben, einen Japaner mit sehr guten Augen zu
erwischen, die Zeichen sind nämlich recht klein.
Unbedeutendere Reiseziele:
Wer nicht in eine der oben genannten Orte will, findet hier
vermutlich weniger Infos als ihm in 5 Minuten die nette Dame
von der Tourist Information erzählen kann. Und wirklich nur
den absoluten Mainstream.
Reiseinformationen: |
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Sind auch recht knapp gehalten, erklären das nötigste,
aber nicht mehr. Die Hotel-, Restaurant- und Shoppingtipps
sind auch eher dürftig, mur Telefonnummer und Faxnummer bzw.
Wegbeschreibung, nicht mal japanische Schreibweise des
Namens für den Taxifahrer.
Fazit:
Schöner, bunter Einstieg für Japan-Reisende, die nur die
großen Städte besuchen wollen oder einen Überblick haben
wollen. Außerdem sollte der Geldbeutel derer, die sich nur
auf diesen Führer verlassen, nicht gerade klein sein, Japan
ist ja eh schon teuer und für low-budget-Reisende ist dieser
Führer definitiv nichts. |
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