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völlig
unnötig
Dieses Buch ist wirklich genau das Richtige....wenn Sie eine
Zeitmaschine besitzen, die Sie in das Korea der 70er Jahre
bringt.
Ich habe eine halbes Jahr in Seoul gewohnt, auch mehrere
ländlichere Regionen Koreas bereist und dieses Buch
erstanden, um mir ein besseres Bild zu verschaffen. Da ich
vorher noch keinerlei Kenntnisse über Korea hatte, war ich
anfangs über die vorgetragenen Details begeistert. Als sich
jedoch herausstellte, dass keinerlei Informationen dienlich
waren, habe ich dieses Buch mehreren Koreanischen Freunden
vorgelegt. Von Koreanern wurde mir dieses Buch als völlig
veraltet beschrieben. |
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Nur
wenige der geschilderten Sitten und Gebräuche treffen noch
auf das heutige Korea zu (das sich in den letzten zehn
Jahren ein starken kulturellen Wandlungen unterzogen hat).
Das Buch ist nur in wenigen Ansätzen hilfreich und die
Befolgung der einzelnen Beispiele stößt eher auf Beileid als
auf Verständnis und Begeisterung. Wenn jemand für zwei
Wochen nach Korea fliegt kann dieses Buch limitiert
hilfreich sein und wenige Sachverhalte näher bringen. Man
sollte sich jedoch nicht darauf verlassen und dieser
wundervollen Kultur mit einer grossen Portion Offenheit und
Toleranz entgegen gehen. |
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Echte
Inlaender Tips
Ich kann mich noch erinnern, als ein deutscher Freund von
mir durch Zufall dieses Buch gefunden hat, als ich in noch
Deutschland war. Ich war sehr erstaunt wie die Autoren es
nur als Ausländer geschafft haben, an den Details so nah
rangehen zu können, die sonst nur die waschechten "Inländer"
kennen sollten. Die einzigartige Mentalität der Koreaner,
eine Mischung aus Tollwut und Herz, wird bestimmt
interessant sein, nicht nur für die reisende. # Der Freund
hat sich seit dem für eine Stelle in Korea beworben und
arbeitet seit ein halbes Jahr in Seoul. Ein Happy-End |
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Zumindest Seoul ist völlig anders
Gut, das Buch ist interessant und unterhaltsam zu lesen,
insofern war es kein völliger Fehlkauf für mich. Als
Hilfestellung dabei, in Geschäftsreisen in keine kulturellen
Fettnäpfchen zu treten, hat es bei mir persönlich völlig
versagt. Nichts von den Schilderungen im Buch hat sich mit
meiner persönlichen Erfahrung in Seoul gedeckt. Ein "Ja"
bedeutete "Ja", mir wurden nicht pausenlos Visitenkarten
nachgeworfen, niemand hat je jemandem in öffentlichen
Verkehrsmitteln den Koffer abgenommen, es wurde beim
abendlichen Dinner weder an meinem noch an anderen Tischen
gesungen, usw. Ich traf auch keine harten Hierarchien, dafür
lernte ich unerwartet resolute Frauen kennen.
Ich vermute mal, "Reisegast in Korea" könnte evtl. in
ländlichen Gegenden hilfreich sein, wo die Traditionen noch
stärker erhalten sind; für eine Reise nach Seoul könnte ich
nicht schlechter vorbereitet gewesen sein. |
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