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MERIAN Burma - MERIAN Hefte |
Wie heißt das südostasiatische Land am Golf von Bengalen
denn nun richtig? Burma, Birma oder Myanmar? Die Antwort
fällt nicht leicht, denn alle drei Bezeichnungen haben ihre
Berechtigung, wobei Myanmar der offizielle Name und Burma
den vom Großteil der Bevölkerung favorisierten Begriff
darstellt. Ebenso schwierig gestaltet sich die Frage, ob
Tourismus respektive Promotion mittels Reiseführern und
-magazinen dem Land förderlich ist oder eher die repressive
Militärjunta stützt, die nach wie vor den südostasiatischen
Staat regiert. Sowohl Merian-Chefredakteur Andreas
Hallaschka als auch die verantwortliche Redakteurin dieses
Heftes, Barbara Baumgartner, nehmen diesbezüglich in
mehreren Beiträgen Stellung und geben so der 138 Seiten
starken Ausgabe eine in diesem Metier ungewohnt politische
Note. |
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Das
geht mit einem emotionalen Editorial los, bringt danach ein
noch emotionaleres mehrseitiges Plädoyer für Burma und pro
Tourismus und wenig später ein Porträt der
Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die durch ihren
heroischen Kampf gegen die Junta zum Mythos wurde.
Doch um eine Schrift aus der Bundeszentrale für politische
Bildung handelt sich beim Merian Burma Myanmar nun auch
wieder nicht. Die landschaftlichen und kulturellen Reize
dieses Landes stehen absolut im Vordergrund. Reportagen über
das traditionelle Leben am Inle-See und Treckingtouren in
den unbekannten Norden belegen das. Gleichzeitig spiegeln
diverse Beiträge auch die große Bedeutung der Religion
wider. Hier ein Doppelseiter über die vor Gold überbordende
Schwedagon-Pagode, dort über eine riesige Buddha-Statue.
Wieder etwas weiter findet sich eine Dokumentation über
Nonnen, später ein Infokasten über Buddhismus, weiter hinten
eine ungewöhnliche Foto-Story über Geisterfeste und so fort.
Doch das Magazin bietet in Gestalt des mehr als 25-seitigen
Serviceteils auch alle wichtigen und aktuellen Infos, die es
zur Grobplanung eines eigenen Burma-Trips bedarf:
Sightseeing-Tipps für weitere Online-Recherchen, ein kleiner
Dolmetscher für den Besuch in einer Teestube sowie jede
Menge Strand-, Übernachtungs- und Restauranthinweise. Diese
versieht die Redaktion nicht nur mit ungefähren
Preisangaben, sondern weist besonders empfehlenswerte
Lokalitäten gesondert aus. Um all das richtig zuordnen zu
können, verfügt das Magazin einerseits über eine doppelt
ausklappbare Karte und andererseits über einen
heraustrennbaren Faltplan. Derartige Extras machen den im
Vergleich zum ADAC-Reisemagazin dünneren Heftumfang leicht
wieder wett. --Christian Haas |
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EIN
MUSS
das Merian- Burma heft ist ein muss für alle burma
interessierten und Burma reisenden.
es sind viele Artikel über land und Leute, spezielle feste
und Gebräuche drin. ungewöhnlich gut fand ich dass über die
größeren Städte noch Besonderheiten hervorgehoben waren...
besonders gute und ausgefallene Restaurants (auch für den
kleineren Geldbeutel), die besten Künstler und Handwerker,
die schönsten Tempel, die schönsten Hotels,....
die 2 vorhandenen Landkarten sind so gut dass man sich keine
extra dazu kaufen muss.
auch für den rucksack reisenden eine bereicherung.
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