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Reise-Handbuch Philippinen |
Auf knapp neunhundert in Schwarz-weiß gehaltenen Seiten
packt Buchautor Peters so viele handfeste Philippinen-Infos
in sein Werk, dass man gewiss keinen zweiten Reiseführer
benötigt. Immer noch gelten die Philippinen mit ihren mehr
als 7.000 Inseln als nahezu weißer Fleck in den Programmen
der Pauschalreiseveranstalter. Trotzdem -- oder gerade
deshalb -- lohnt es sich, das mit tropischer Schönheit
gesegnete südostasiatische Land zu bereisen.
Seit 1979 gilt das von Jens Peters verfasste Reisehandbuch
als Standardwerk für Individualreisende. 2001 in
aktualisierter, 16. Auflage erschienen, macht Peters keinen
Hehl daraus, dass es aufgrund politischer Turbulenzen nicht
ratsam ist, ein paar Inseln tief im Süden zu bereisen.
Dennoch wird man nicht nur um und auf den Hauptinseln Luzon
und Palawan eines der gastfreundlichsten Völker der Erde
kennen lernen. |
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Was
soll man angesichts dieser Informationsfülle besonders
hervorheben? Vielleicht die hübschen Exkurse zu Kalamansis
und Jackfruit, Rambutan und Rosenapfel und den vielen
anderen exotischen Früchten des tropischen Archipels. Gehen
Sie einfach davon aus, dass dieses Buch alles bietet, was
man zur Planung einer Reise und im Land selbst benötigt. Zum
einen sind dies tausende Adressen, Öffnungszeiten,
Wegbeschreibungen, Verkehrsverbindungen und Preisangaben.
Zum anderen sind dies zielsichere, kenntnisreiche
Beschreibungen von Orten und Inseln.
Wo sind die schönsten Strände? Welches Hotel hat neu
aufgemacht, welches konnte seinen Standard nicht halten? Wo
hat man den besten Blick, trifft Gleichgesinnte, wo liegen
versteckte Attraktionen, die sonst kaum jemand kennt? Tipps
wie diese zeugen von fundierter Orts- und Detailkenntnis und
machen den Guide sicher zu einem sehr verlässlichen
Reisebegleiter. --Dorothea Fröhlich |
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Die
"Bibel" für Philippinen - traveller
Für Philippinen-Reisende ist dieses Handbuch von Jens Peters
ein absolutes muss (umfassende Info, sorgfältig recherchiert
und gute Tipps). Jeweils vor meinen Reisen nach Südost-Asien
(davon 7 mal Philippinen), habe ich die verfügbaren
Handbücher stichproben-mäßig verglichen (Kein Guide ist 100%
aktuell, aber dieses ist das Beste am Markt).
Gewöhnungsbedürftig ist jedoch der geographische Überblick,
weil das Buch nach Regionen gegliedert ist und die richtige
Karte meistens auf einer anderen Seite zu finden ist. Also
separate Karte zusätzlich besorgen und auf gehts. Wertung:
TOP TIP !!! |
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Die
Bibel der Philippinen
Jeder Reisende informiert sich vor dem Start der Reise über
seine Reiseziele um später nicht böse Überraschungen zu
bekommen. Meist fällt hierbei die Aufmerksamkeit sogleich
auf die weltbekannten "lonelyplanet", die ja auch immer
wieder beweisen, warum sie zur Spitze in ihrem Genre
gehören. Für Philippinenreisende ist Jens Peters'
"Reise-Handbuch Philippinen" allerdings eine echte
Alternative: auf über 800 Seiten beschreibt Jens Peters die
einzelnen Sehenswürdigkeiten, Städte und Gebiete. Hierzu hat
er die Philippinen in Hauptinseln Süd-Luzon, Nord-Luzon,
Mindanao und Palawan aufgeteilt. Zahlreiche Karten,
Illustrationen, Photos, sowie ein mehrer hundert
Emailadressen beinhaltendes Register erhöhen nochmals die
Qualität dieses Buchen. Ein weiterer Teil behandelt die
Reisevorbereitung, Land und Leute, Reisetipps und natürlich
die Hauptstadt Manila. Es ist sehr ausführlich, informativ
und detailgetreu, wobei die Übersichtlichkeit nicht darunter
leidet. Folglich: für jeden Philippinenreisenden ist es ein
echtes Muss.
Unverzichtbarer Reise-Kompass mit Abstrichen
Der Charakterisierung von Jens Peters
Philippinen-Reiseführer als „Philippinen-Bibel" soll nicht
widersprochen werden. Es ist schon sehr beeindruckend,
welche - fast nicht mehr zu bewältigende - Detailfülle hier
ausgebreitet wird. Da muss man schon das Land über Monate
bereisen oder über ein dichtes Informantennetz verfügen.
Freilich wer detailliert ist und nicht im Allgemeinen
herumschwabert, läuft auch ein gewisses Risiko. Man kann
sich fragen, wie aktuell die angegebenen Preise tatsächlich
sind und ob sie nicht auch - gerade auf den Philippinen -
Verhandlungsgegenstand sind.
Wenn man lobt, den darf man auch kritisieren. Peters bietet
bei der Fülle der Reiseinformationen relativ wenig
Hintergrundswissen. Und vielleicht hat damit auch Recht: Das
Paperback-Buch kann nicht dicker werden. - Mitunter gewinnt
man den Eindruck der Autor orientiert sich zu sehr am
streunenden preisorientierten Rucksacktouristen der 68-er
Jahre, der innerhalb kurzer Zeit das Land von oben bis unten
kennen lernen will. Für relativ standortgebundene Besucher
des Landes biete der Reiseführer indessen manchmal eher zu
wenig.
Nur sehr bedingt lohnt sich ein Wechsel von der 8. Auflage
(2002) auf die 9. Auflage (2005). Sicherlich viele Preise
und Daten sind aktualisiert worden. Es sind jedoch nur fünf
neue, kleinere Exkurse und Kommentare hinzugekommen. Das ist
entschieden zu wenig und lässt eher auf einen vorgezogenen
Ruhestand schließen. Ansonsten ist die 9. Auflage zu 95 %
mit der 8. Auflage (einschließlich grafischer Darstellungen)
identisch. Man hätte gerne auch Aktualisierungen beim Thema
„Durchschnittseinkommen bei ausgewählten Berufsgruppen" oder
den Touristenzahlen erwartet - Fehlanzeige. Weiter
geschleppt wird die fehlerhafte Aussage, die Philippinen
lägen bei der Ananasproduktion weltweit an vierter Stelle.
Sie nehmen den zweiten Rangplatz ein.
Dennoch bleibt der Reisführer von Peters ein unverzichtbarer
Reisekompaß insbesondere für Erstbesucher der Philippinen. |
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