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Südamerika ist mit einer Fläche von 17.843.000 km² und einer
Bevölkerung von 355,070,540 der viertgrößte Subkontinent der
Erde.
1494 wurde Südamerika im Vertrag von Tordesillas von Papst
Alexander VI. zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt.
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Der östliche Teil, auf dem sich heute Brasilien
befindet, wurde Portugal zugeschlagen, der westliche
Spanien. Deshalb wird in Brasilien heute Portugiesisch
gesprochen, während in fast allen anderen südamerikanischen
Staaten die Landessprache Spanisch ist. Lediglich in
Suriname wird Sranan Tongo (als Lingua franca) und
Niederländisch (als offizielle Landessprache), in Guyana
Englisch und in Französisch-Guayana, das jedoch kein
selbständiger Staat, sondern ein französisches
Überseedepartement ist, Französisch gesprochen.
Die heute noch am weitesten verbreiteten indigenen Sprachen
in Südamerika sind Quechua, Guaraní und Aymara. |
2002 nahm das BIP von Südamerika um 0,3% ab und die
Arbeitslosenquote lag bei 10,8%.
Aufgrund von in der Vergangenheit hoher Inflation in fast
allen südamerikanischen Länder sind die Zinssätze hoch und
Investitionen gering. Die Zinssätze liegen normalerweise
etwa doppelt so hoch wie in den USA. So sind sie z.B. 22% in
Venezuela und 23% in Surinam. Die Ausnahme ist Chile.
Die Südamerikanische Staatengemeinschaft ist eine geplante,
den gesamten Kontinent umfassende Freihandelszone, die die
bisher bestehenden Organisationen Mercosur und die
Andengemeinschaft vereinigen würde. |
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In Südamerika ist die Lücke zwischen Reich und Arm
erschreckend. In Venezuela, Paraguay, Brasilien, und vielen
anderen südamerikanischen Staaten besitzen die reichsten 20%
des Landes 60% des Geldvermögens, während die ärmsten 20%
weniger als 5% des Geldvermögens besitzen. Diese große Lücke
kann in vielen südamerikanischen Städten gesehen werden, wo
Baracken und Slums Haus an Haus zu Wolkenkratzern und
Luxusapartements stehen. |
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